Stadtspitze informiert sich über „KindSeins“
Unser neues integratives Kinderhaus KindSeins in Altensittenbach nimmt weiter konkrete Formen an und steuert nun auf den Spatenstich zu. Der Erste Bürgermeister Robert Ilg sowie Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung informierten sich vor Ort über den aktuellen Stand der Planung, die erteilte Baugenehmigung und die nächsten Schritte bis zum geplanten Baustart im April. Auch Bruno Schmidt, Vorstandsvorsitzender des ASB Regionalverbands Nürnberger Land e.V., zeigte sich überzeugt vom gemeinsamen Weg „Mit KindSeins schaffen wir einen Raum, in dem Kinder wachsen, entdecken und einfach Kind sein dürfen. Dieses Projekt steht für Vertrauen, für eine starke Partnerschaft mit der Stadt Hersbruck und für unser gemeinsames Ziel, Familien in Altensittenbach nachhaltig zu stärken.“ Der Besuch machte deutlich: Hier entsteht eines der wichtigsten Zukunftsprojekte für Familien in Hersbruck. Ein Ort, der Betreuung, Bildung und Gemeinschaft auf besondere Weise verbinden wird.
Architektur, konsequent vom Kind aus gedacht
Begleitet wurde der Termin von Architekt Reinhard Graf, der mit über 40 realisierten Kindertagesstätten in der Metropolregion auf jahrzehntelange Erfahrung im Bildungsbau zurückblickt. Für ihn ist klar: „KindSeins ist in seiner Konsequenz etwas Besonderes. Hier wurde Architektur nicht für Abläufe oder reine Flächeneffizienz geplant, sondern konsequent aus der Perspektive von Kindern gedacht.“
Fünf eigenständige Häuser schaffen überschaubare, geborgene Einheiten statt einer anonymen Großstruktur. Lernwerkstätten und Ateliers eröffnen Räume für Kreativität und eigenständiges Entdecken. Helle, lichtdurchflutete Bereiche mit klaren Sichtachsen geben Orientierung und Sicherheit. Der markante Turm mit seinen charakteristischen „Ohren“ wird dabei zum identitätsstiftenden Element im neuen Quartier. Ein sichtbares Zeichen dafür, dass hier Kinder im Mittelpunkt stehen. „Räume prägen Entwicklung. Wenn Architektur Sicherheit, Wärme und Entfaltungsfreiheit vermittelt, wirkt sie jeden Tag – nachhaltig und leise“, so Graf.
Mehr als ein Neubau – eine wachsende Bildungsfamilie
Mit KindSeins entsteht in Altensittenbach nicht einfach eine weitere Betreuungseinrichtung, sondern ein entscheidender Baustein in einer bereits gewachsenen Bildungslandschaft. Wichtig dabei: Eine Krippe ist nicht Teil des Neubaus, denn diese besteht bereits in direkter Nachbarschaft. Unter dem Namen UnserEins wird sie schon heute erfolgreich durch die ASB-WunderKinder betrieben und ist für viele Familien längst ein vertrauter Ort geworden. Der Neubau ergänzt dieses Angebot nun konsequent um Kindergarten und Kinderhort und das an einem Standort, der kaum besser gewählt sein könnte: direkt neben der Grete-Schickedanz-Grundschule Altensittenbach. So entsteht ein durchgängiger Bildungs- und Betreuungsweg für Kinder, der vom Kleinkindalter bis in die Grundschulzeit hinein reicht eng verzahnt, verlässlich und in unmittelbarer Nähe. Auch in der Grundschule ist der ASB bereits fest verankert: Hier betreiben wir die Mittagsbetreuung, die Familien im Alltag spürbar entlastet und Kindern Struktur, Gemeinschaft und einen sicheren Rahmen bietet. Mit KindSeins wächst damit eine echte Bildungsfamilie. Das ist kein Nebeneinander einzelner Angebote, sondern ein starkes Gesamtkonzept, das Kindern Orientierung gibt und Eltern Vertrauen schenkt.
Ein Projekt mit Geschichte und Vertrauen
Bereits vor vielen Jahren hat Bürgermeister Robert Ilg gemeinsam mit dem ASB Regionalverband Nürnberger Land e.V. die Initiative für dieses Projekt angestoßen.
Beim Besuch betonte er „KindSeins ist ein starkes Signal für die Zukunft unserer Stadt und insbesondere für Altensittenbach. Wir investieren hier bewusst in die kommenden Generationen. Die Kooperation mit dem ASB Regionalverband ist geprägt von Vertrauen, Klarheit und einem gemeinsamen Anspruch an Qualität. Diese stabile Partnerschaft ist die Grundlage für den Erfolg dieses Projekts.“
Und klar ist auch: Eine so enge, langfristige Zusammenarbeit zwischen Stadt, Schule und freiem Träger ist alles andere als selbstverständlich. Sie lebt von Verlässlichkeit, gemeinsamer Verantwortung und dem Anspruch, für Kinder wirklich das Beste zu schaffen.
Altensittenbach erhält hier nicht nur ein neues Gebäude , sondern ein Fundament für die kommenden Generationen.
Nächste Schritte
Die Vorbereitungsphase ist erfolgreich abgeschlossen:
- Baugenehmigung liegt vor
- Förderbescheid wird erwartet
- Spatenstich im April geplant
Mit dem Spatenstich beginnt die sichtbare Bauphase und damit der nächste Meilenstein für Altensittenbach.