ASB-Vorstandsvorsitzender Bruno Schmidt stellt sich zur Wiederwahl

Liebe Samariterinnen und Samariter,
liebe Mitglieder des ASB Nürnberger Land,

die aktuellen Zeiten sind herausfordernd, die angespannte Haushaltslage unseres Landes erfordert es, dass Sozialverbände wie der ASB Nürnberger Land einmal mehr gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und sich für Teilhabe von Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, einsetzen.

Soziale Gerechtigkeit, soziale Verantwortung - dafür habe ich mich stets engagiert und dafür will ich mich gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen des Vorstandes auch in den nächsten vier Jahren ehrenamtlich einsetzen. Ich stelle mich deshalb am 28. April zur Wiederwahl als Vorstandsvorsitzender des ASB Nürnberger Land und hoffe, dass Sie mir ihre Stimme geben.

Als Sozialverband übernehmen wir nicht nur Verantwortung im Landkreis Nürnberger Land, sondern gestalten seit vielen Jahrzehnten aktiv die Zukunft unserer Region mit.

Ein sichtbares Zeichen ist das umfassende Engagement des ASB im Ausbau der Kinderbetreuung im Landkreis in den vergangenen 15 Jahren. Wir lassen darin auch nicht nach, weil wir überzeugt sind, dass Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf mehr denn je wichtig und notwendig sind.

Deshalb investieren wir in zwei neue Kinderhäuser. Mit dem Neubau des integratives Kinderhauses „KindSeins“ in Altensittenbach entsteht ein ganzheitliches Betreuungsangebot unter einem Dach – von der Krippe bis zum Ende der Grundschulzeit.

Der Spatenstich mit Grundsteinlegung wird am 21. April stattfinden. Mit KindSeins schaffen wir einen Ort, an dem Vielfalt selbstverständlich ist und jedes Kind gesehen wird. Einen Ort, an dem Kinder wachsen, entdecken und  Kind sein dürfen. Dieses Projekt steht für Vertrauen, für eine langfristige starke Partnerschaft mit der Stadt Hersbruck, die auf dem gemeinsamen Ziel, Familien in Altensittenbach nachhaltig zu stärken.

Das Kinderhaus „Wunderschön“ in Heuchling wird im Herbst 2026 in Betrieb gehen und Platz für 98 Kinder in Kindergarten und Hort bieten. Mit innovativer Werkstattpädagogik und moderner Architektur entsteht hier ein weiterer wichtiger Baustein der Laufer Betreuungslandschaft – und ein hochwertiges pädagogisches Angebot in unmittelbarer Nähe zur Grundschule.

Mit diesen beiden neuen Kinderhäusern und unseren bestehenden Einrichtungen wird der ASB ab Herbst 2026 mehr als 1.200 Kinder im Landkreis Nürnberger Land betreuen. Eine stolze Zahl.

Ein sehr persönliches Anliegen ist mir ein weiteres Projekt: Im Süden unseres Landkreises eröffnen wir eine zweite Einrichtung für traumatisierte Kinder. Unsere intensivpädagogische Wohngruppe „Talulah“ bekommt Verstärkung: In der Wohngruppe „Amayah“ werden ab April vier weitere Kinder einen Ort finden, an dem sie Schutz, Geborgenheit und neue Hoffnung erfahren dürfen. Auch hier werden Kinder zwischen vier und neun Jahren aufgenommen, die in früher Kindheit Traumatisches durchlebt haben. Sie sollen dort einen sicheren Ort finden, an dem sie sich stabilisieren können. Der ASB Nürnberger Land hat für „Amayah“ 2025 eine Immobilie erworben, die renoviert und auf die Bedürfnisse der Kinder und des pädagogischen Teams angepasst wurde.

Als Sozialverband schultern wir dafür große Verantwortung – finanziell, personell und ideell, und das trotz immer schwieriger werdender Rahmenbedingungen.

Sehr erfreulich entwickelt sich auch unser Fahrdienst, die ASB-auxi. Hier konnten die Patientenfahrten 2025 erneut deutlich gesteigert werden. Ein wachsender Teil unseres Fuhrparks besteht inzwischen aus E-Fahrzeugen. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, einen neuen Lade- und Logistikpark zu errichten. Dieser wird in unmittelbarer Nähe zur ebenfalls geplanten neuen ASB-Zentrale in der Silberstraße in Lauf entstehen. Die dafür notwendigen Grundstücke haben wir bereits erworben.

Ich bin sehr stolz auf diese zukunftsweisenden Pläne. Sie sind sichtbare Zeichen eines Weges, den wir nur deshalb gemeinsam und kraftvoll gehen können, weil sich unser Verband sehr solide entwickelt und wir hervorvorragende Kolleginnen und Kollegen haben, die unsere Werte und Visionen teilen und diese Entwicklung mit Innovationskraft, Ideen und Engagement seit vielen Jahren begleiten.

Unsere Pläne für eine neue Zentrale in der Silberstraße in Lauf verstehen wir als klares Bekenntnis zu Lauf – dem Ort unserer Gründung im Jahr 1911 – und zum Landkreis Nürnberger Land, in dem wir schon immer tief verwurzelt sind und es bleiben.

Ihnen als Mitglieder und tragende Säule unseres Verbandes möchte ich meinen ganz herzlichen Dank aussprechen. Ohne ihr Engagement, ohne Ihre Mitgliedsbeiträge, wäre unser breites soziales Engagement im Landkreis und in der Region nicht möglich.

Ich freue mich, Sie bei der Mitgliederversammlung am 28. April im Dormero-Hotel in Hersbruck zu begrüßen.

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