Am 8. Februar feiert der Vorstandsvorsitzende Bruno Schmidt seinen 70. Geburtstag

Wir helfen hier und jetzt - für den Arbeiter-Samariter-Bund ist das der zentrale Leitgedanke. Ein Ziel, hinter dem Bruno Schmidt bis heute steht: Am 8. Februar feiert der langjährige Vorstandsvorsitzende des ASB-Regionalverbandes Nürnberger Land e.V. seinen 70. Geburtstag.

Ein Schnupfen ärgert ihn derzeit, die Gelenke machen nicht mehr so mit – doch Bruno Schmidt ist bester Laune. „Mir geht’s gut, danke, ich bin zufrieden“, sagt er am Telefon. Ein Porträt zum 70.ten, naja gut, „wenn Sie meinen“. Privat hat er nie groß die Öffentlichkeit gesucht, ohnehin sorgten seine vielen Ämter stets dafür, dass der Name Schmidt im Landkreis Nürnberger Land und darüber hinaus, in der SPD, seiner Partei, ein Begriff ist.

Den 70.ten feiert er mit der Familie und Freunden, Tochter Carla kommt zu Besuch, sie ist promovierte Neurowissenschaftlerin und sein ganzer Stolz. Auch der ASB gratuliert, natürlich, „Bruno Schmidt ist unser Fels in der Brandung, er ist das soziale Gewissen, mit ihm an unserer Seite ist der Regionalverband in den letzten 15 Jahren zukunftsfähig geworden“, sagt Geschäftsführer Tino Städtler.

Ausbau der Kinderbetreuung, Aufbau von Kinderhäusern, Ertüchtigung des Rettungsdienstes, Professionalisierung des Fahrdienstes - die Liste der positiven Veränderungen, die Bruno Schmidt beim ASB Nürnberger Land seit 2008 begleitet hat, ist lang. 2022 begann seine vierte Amtszeit an der Spitze des Verbandes, im gleichen Jahr erhielt er aus den Händen von Innenminister Joachim Herrmann die Kommunale Verdienstmedaille in Silber für sein über vier Jahrzehnte währendes soziales und ehrenamtliches Engagement; nicht nur für den ASB, sondern seit 2002 auch als Mitglied des Kreistages im Nürnberger Land.

In Reichenschwand war Bruno Schmidt bereits seit 1984 für die SPD politisch aktiv. Erst als Gemeinderat, dann als zweiter Bürgermeister und schließlich von 1996 bis 2020 als Erster Bürgermeister. In diesen Jahrzehnten prägte er die Entwicklung der Gemeinde maßgeblich und initiierte und realisierte viele Projekte, die die Infrastruktur und damit den Wohnwert der Gemeinde deutlich verbesserten.  Allein das größte Projekt, die B-14 Umgehung wurde bis heute nicht realisiert, trotz vieler Bemühungen – das ärgert ihn. Darüber hinaus gelang es ihm aber, seine Gemeinde in vielerlei Hinsicht fit zu machen für die Zukunft: Schnelles Internet zu Zeiten, als das noch kein flächendeckendes Thema war, Wohnraum, Kinderbetreuungsmöglichkeiten. „Ich wollte immer, dass alle Generationen in Reichenschwand gut leben können“, sagt Bruno Schmidt.

Seit 2017 ist auch die Zentrale des ASB Regionalverbandes Nürnberger Land in Reichenschwand ansässig. Nachdem das Kinderhaus am Laufer Südring immer mehr wuchs und immer mehr Platz beanspruchte, suchte der Sozialverband eine neue Bleibe für die zentrale Verwaltung und fand sie in Reichenschwand. „Mitten im Landkreis, alle Standorte des ASB gut erreichbar“, fasst Schmidt zusammen. Er macht keinen Hehl daraus, dass ihn der Umzug der Verwaltungszentrale in „seine“ Gemeinde bis heute freut.

Von Reichenschwand aus wird die Mitgliederverwaltung gesteuert, auch die Personalabteilung und die Geschäftsführung sind dort angesiedelt. So sind die Wege kurz, wenn es darum geht, sich zwischen Vorstand und Geschäftsführung abzustimmen. Wobei der Technikfan Schmidt mittlerweile gerne und problemlos auch sämtliche digitalen Konferenztools und auch Social Media nutzt. Zoom, Whats-app, Facebook – kein Problem, er ist online. „Man muss schon mit dem Fortschritt gehen“, ist der 70-Jährige überzeugt.

2026 will er den Vorstandsvorsitz des ASB Regionalverbandes in jüngere Hände übergeben. „Im Gesamt-Vorstand haben wir uns bereits deutlich verjüngt und ich bin sicher, es wird auch nach mir gut weitergehen beim ASB“, sagt Schmidt.  Neben dem Fachkräftemangel, gegen den der ASB Nürnberger Land durch gute Bezahlung und flexible Arbeitszeitmodelle viel tue, sei ein großes Thema der nächsten Jahre der Klimawandel und wie man damit umgehe. „Die Bemühungen um mehr Ökologie müssen einhergehen mit sozialer Verantwortung auch für die Menschen bei uns, denen es nicht so gut geht und die man nicht einfach zusätzlich finanziell belasten kann“, mahnt Schmidt. Der Staat müsse sozial bleiben.

Zum runden Geburtstag wünscht er sich Frieden, dass das große Leid, das die gegenwärtigen Kriege und Krisen bei den Menschen verursachen, endet und auch nächste Generationen Chancen auf ein gutes Leben haben.

Isabel Krieger

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